FAQ

Antworten auf oft gestellte Fragen und Behauptungen

Grundsätzliches

Die Willkomm-Gemeinschaft hat sich in den letzten Jahren stark verändert und über ihren früheren Aktionsradius hinaus eine Vielzahl von Projekten bearbeitet. Der Vorstand und der Stadtmarketing-Beauftragte Dr. Eggers bemühen sich stets, alle interessierten Mitglieder und die Öffentlichkeit zeitnah und umfassend über die Ziele, Vorhaben und Vorgänge zu informieren

  • mit den Mitglieder-Informationen
  • mit Beiträgen auf der Willkomm-Homepage
  • mit Mitgliederversammlungen
  • in vielen Einzelgesprächen
  • in Pressemitteilungen und Interviews

Dennoch erleben wir immer wieder, dass wichtige Dinge nicht bekannt sind, dass deshalb Missverständnisse auftreten und auch negative Urteile gefällt werden, die gar nicht sachlich begründet sind.

Um eine effiziente Vermittlung der einschlägigen Informationen zu sichern, haben wir die immer wiederkehrenden Fragen hier samt unseren begründeten Antworten darauf zusammengestellt:


Frage 1: Ist die Willkomm nicht zu groß geworden ?

Größe ist für uns kein Selbstzweck. Aber eine große Organisation kann ihre Aufgaben mit mehr Schlagkraft erfüllen und sie wird von der Öffentlichkeit besser wahrgenommen. Je mehr Unternehmen sich zum Beitritt entschließen, desto glaubwürdiger kann die Willkomm-Gemeinschaft „die Wirtschaft von Neustadt/W.“ vertreten und ihren Mitgliedern Rückhalt sichern. Je mehr Unternehmer sich für die Ziele der Willkomm-Gemeinschaft einsetzen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, die gesteckten Ziele auch wirklich zu erreichen.

Deshalb haben wir uns in den letzten Jahren im Zuge des Stadtmarketings darum bemüht, angesehene Unternehmer als Mitglied der Willkomm-Gemeinschaft zu gewinnen. Seit 2005 mit Übernahme der Vorstandsämter durch Frau Wohs und Herrn Schmitt ist die Zahl der Mitglieder von 55 auf ( 2015 ) 160 gewachsen. Es besteht noch immer unausgeschöpftes Potenzial, das wir für die Willkomm erschließen wollen.


Frage 2: Ist die Willkomm-Gemeinschaft nicht zu komplex geworden ?

Eine Stadt lebt zu einem guten Teil von der Leistung ihrer Einzelhandelsbetriebe, aber wie sich diese Betriebe angesichts des extrem hart gewordenen Wettbewerbs am Markt halten können, hängt immer stärker davon ab, welche anderen Branchen an ihrem Standort sich ebenfalls bemühen, Kunden in die Stadt zu ziehen.

Wir haben uns deshalb in den letzten Jahren systematisch darum bemüht, Unternehmen des Handwerks, der Gastronomie, des Beherbergungsbereichs, Freiberufler wie Ärzte, Anwälte und Steuerberater, Banken und Institutionen wie die AWO, das Herz-Jesu-Kloster mit seinem Bildungshaus oder den Bau- und Förderverein der Stiftskirche und auch private Immobilieneigentümer ohne Geschäftsbetrieb als Mitglieder zu gewinnen: alle, die zur wirtschaftlichen, zur sozialen oder zur kulturellen Wertschöpfung des Standorts aktiv beitragen und an der Stadtentwicklung interessiert sind.

Damit verfügt die Willkomm-Gemeinschaft in ihren Reihen über eine enorme Bandbreite an spezifischem Branchenwissen und unternehmerischer Erfahrung. Die gelegentlich skeptisch kommentierte „Heterogenität“ der Willkomm-Gemeinschaft spiegelt die Vielfalt der Akteure, sie macht kontinuierlichen internen Interessenausgleich nötig, bietet aber auch einen funktionstüchtigen Rahmen für die Herausbildung gemeinsamer Ziele.

Wir werben niemanden von seiner Branchenorganisation ab, sondern plädieren dafür, dass jeder Betrieb seiner Fachorganisation treu bleibt und außerdem – falls er seinen Sitz in Neustadt hat - auch Willkomm-Mitglied wird. Unser gemeinsames Ziel ist die Stärkung des Standorts. Das kann eine „Schmalspur-“ Organisation nicht schaffen.

Einen - von Externen gelegentlich fälschlich vermuteten - „Alleinvertretungsanspruch“ erheben wir natürlich nicht; für uns ist selbstverständlich, dass sich Handwerker durch ihre Innungen, Händler durch den EHV, Gastonomen durch den DEHOGA und Winzer durch den Bauern- und Winzerverband vertreten lassen. Nur stellen wir fest: Die klassischen Branchenorganisationen haben andere Ziele als die gemeinschaftliche Entwicklung des Standortes. Ihr Aktionsraum sind der Kreis, die Vorderpfalz, die Pfalz oder das Land.


Frage 3: Schickt die Willkomm nicht zu viel Papier ?

Unser Hauptthema ist die gute Entwicklung unserer Stadt. Die Stadtentwicklung hängt von einer Vielzahl von Standortfaktoren ab, die die einzelnen Unternehmen in unterschiedlicher Weise betreffen. Damit jedes Mitglied trotz der Vielfalt der Themen immer bestens über unsere Vorhaben und Aktivitäten informiert ist, sammeln wir die Informationen, filtern das aus unserer Sicht Wichtige heraus, bündeln dann die Informationen und stellen sie jedem Mitglied mit Hilfe von jährlich sechs bis acht Ausgaben der Willkomm-Mitglieder-Informationen samt Sitzungsprotokollen und Positionspapieren gut sortiert zur Verfügung.

Wir vertrauen darauf, dass jeder Unternehmer diesen Service zu schätzen weiß und dass es für ihn selbstverständlich ist, dass er jede Ausgabe durchsieht, die ihm persönlich wichtigen Passagen mit besonderer Aufmerksamkeit zur Kenntnis nimmt und die Papiere in seinem Willkomm-Ordner übersichtlich ablegt, um sie bei Bedarf sofort zur Hand zu haben.


Frage 4: Die Willkomm hat sehr viele „Baustellen“; sollte sie sich nicht auf ihre Kernthemen konzentrieren ?

Für das einzelne Mitglied und sein Geschäft sind nur bestimmte Themen von Bedeutung, für die Willkomm-Gemeinschaft insgesamt gibt es aber eine ganze Reihe von Kernthemen von übergeordneter Bedeutung für die Stadt und ihr Wirtschaftsleben als Ganzes. Wie kann eine Organisation wie die Willkomm-Gemeinschaft mit ihren begrenzten Kräften und Ressourcen den damit verbundenen Anforderungen gerecht werden ? Das ist tatsächlich eine schwierige Frage.

Durch laufende Abstimmung in Vorstand und Beirat und mit den Fachausschüssen versuchen wir, die verfügbaren Zeit- und Energiebudgets der Aktiven auf diejenigen Aufgaben zu konzentrieren, von denen der Gesamterfolg unserer Arbeit unter uns und mit der Stadtverwaltung maßgeblich abhängt. Auf jeder Mitgliederversammlung legen wir den Mitgliedern Rechenschaft darüber ab, welche Schwerpunkte wir setzen und warum.

Trotz intensiven Einsatzes einer ganzen Reihe von aktiven Mitgliedern gelingt es uns leider nicht in allen Fällen, die Themen angemessen zu bearbeiten, die von Mitgliedern an den Vorstand als ihre persönlichen Wunschthemen herangetragen werden. Was der Einzelne für wichtig hält, ist für den anderen nebensächlich.

Uns ist jedes Mitglied willkommen, dass zur Übernahme von Verantwortung für Projekte und zur Mitwirkung in unseren Gremien bereit ist. Je mehr Aktive wir haben, desto mehr kann die Willkomm für ihre Mitgliede leisten.


Frage 5: Die Willkomm kümmert sich um die Innenstadt, warum ist sie nicht stärker für die Weindörfer und die Gewerbegebiete aktiv ?

Die Behauptung traf zu, als die Willkomm sich vorrangig als Interessenvertretung des innerstädtischen Einzelhandels verstand. Seit 2005 haben wir uns bemüht, auch den anderen Ortsteilen gerecht zu werden, denn unsere Stadt als Wohn- und Wirtschaftsstandort besteht aus der Innenstadt, den neun Weindörfern und den Gewerbegebieten.

Schon 2008 hat Dr. Eggers einen Vorschlag vorgelegt, wie die Weindörfer ins ganzheitliche Stadtmarketing einbezogen werden können. Den Kontakt mit den Weindörfern halten wir durch Treffen des Vorstands mit den Ortsvorstehern, Herr Wacker betreut die Aktion Herzenssache: jedes Weindorf bekommt seit einigen Jahren von der Willkomm einen Christbaum für Kindergarten oder Grundschule geschenkt. Die Unternehmen aus den Weindörfern sind uns als Mitglied willkommen.

Im Oktober 2013 haben wir ein erstes Firmentreffen Willkomm/Gewerbegebiete durchgeführt, um gegenseitig die unterschiedlichen Sichtweisen und Standortbedürfnisse kennenzulernen. Inzwischen haben vier solcher Treffen mit jedes Mal zunehmender Teilnehmerzahl stattgefunden und es ist eine fruchtbare Zusammenarbeit zum Nutzen des ganzen Standorts entstanden, was sich z.B. an den Aktionen zeigt, die an Verkaufsoffenen Sonntagen sowohl in der Innenstadt wie auf der Grünen Wiese durchgeführt und gemeinschaftlich beworben werden. Wir können feststellen: Die alten Feindbilder sind überwunden.


Frage 6: Die Rheinpfalz hat die Willkomm-Gemeinschaft am 2.1.15 als „außerparlamentarische Opposition“ bezeichnet; was ist dazu zu sagen ?

Die Willkomm-Gemeinschaft weist die Zuschreibung einer solchen Rolle als unzutreffend zurück.

Wir legen im Gegenteil großen Wert auf guten Kontakt zum Stadtrat als dem Neustadter Stadtparlament. Um dem Anspruch auf Mitwirkung an der Stadtentwicklung nach den Vorgaben der Zielkonzeption gerecht werden zu können, hat die Willkomm-Gemeinschaft

a) in ihrer neuen Satzung die Selbstverpflichtung verankert, partnerschaftlich in allen wirtschaftlichen Fragen der Stadtentwicklung mit der Stadtverwaltung zusammenzuarbeiten,

b) für Transparenz gesorgt, in dem sie alle Mitglieder des Stadtrates, die Ortsvorsteher und die Verwaltungsspitzen zu jeder ihrer Mitgliederversammlungen einlädt, ihnen alle Ausgaben der Willkomm-Mitglieder-Informationen mit den Protokollen der Mitgliederversammlungen zuleitet, die Fraktionen zu regelmäßigem Informationsaustausch einlädt und dem Stadtrat zur Berichterstattung zur Verfügung steht und

c) die Öffentlichkeit ständig sorgfältig und umfassend über ihre Ziele und über ihre Aktivitäten informiert.

Das ist nicht Opposition sondern die Bereitschaft zur Kooperation.

Allerdings nimmt die Willkomm für sich auch das Recht ein Anspruch, in Wahrnehmung der berechtigten Interessen ihrer Mitglieder eine eigene Meinung zu haben und sie auch gegenüber dem Stadtrat zur Geltung zu bringen. Das tut sie bei wichtigen Fragen mit Hilfe ihrer Positionspapiere.

Aktuelle Aktionen von Willkomm Mitgliedern

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Beitrittserklärung

Beitrittserklärung zur Willkomm-Gemeinschaft zum Download als PDF-Datei.

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